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Fünfte Verordnung zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Studienkollegs Hamburg
221-1-19

Seite 329

Verordnung über die Veränderungssperre Winterhude 73 – Flurstücke 1675 und 1676 –

Seite 330

Verordnung zur Änderung der Kindertagespflegeverordnung
860-9-2

Seite 332

DIENSTAG, DEN24. OKTOBER
329
HAMBURGISCHES
GESETZ- UND
VERORDNUNGSBLATT
TEIL I
HmbGVBl. Nr. 32 2017
Tag I n h a l t Seite
9. 10. 2017 Fünfte Verordnung zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Studienkollegs Ham-
burg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
221-1-19
16. 10. 2017 Verordnung über die Veränderungssperre Winterhude 73 ­ Flurstücke 1675 und 1676 ­ . . . . . . . . . . . . . 330
17. 10. 2017 Verordnung zur Änderung der Kindertagespflegeverordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
860-9-2
Angaben unter dem Vorschriftentitel beziehen sich auf die Gliederungsnummern in der Sammlung der Gesetze und Verordnungen der Freien und Hansestadt Hamburg.
Fünfte Verordnung
zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung
des Studienkollegs Hamburg
Vom 9. Oktober 2017
Auf Grund von §
37 Absatz 6 Satz 4 des Hamburgischen
Hochschulgesetzes vom 18. Juli 2001 (HmbGVBl. S. 171),
zuletzt geändert am 4. April 2017 (HmbGVBl. S. 99), in Ver-
bindung mit §
1a der Weiterübertragungsverordnung-Hoch-
schulwesen vom 17. August 2004 (HmbGVBl. S. 348), zuletzt
geändert am 13. September 2016 (HmbGVBl. S. 432), wird
verordnet:
§1
In §
35b der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Stu
dienkollegs Hamburg vom 20. Juli 2005 (HmbGVBl. S. 319),
zuletzt geändert am 21. Dezember 2016 (HmbGVBl. 2017 S. 2),
wird das Wort ,,Sommersemester“ durch das Wort ,,Winter
semester“ ersetzt.
§2
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. August 2017 in
Kraft.
Hamburg, den 9. Oktober 2017.
Die Behörde für Schule und Berufsbildung
Dienstag, den 24. Oktober 2017
330 HmbGVBl. Nr. 32
§1
(1) Zur Sicherung der Planung wird eine Veränderungs-
sperre für die in der Anlage durch eine schwarze Linie abge-
grenzte Teilfläche des Plangebietes des Bebauungsplan-Ent-
wurfs Winterhude 73 (Flurstücke 1675 und 1676 der Gemar-
kung Alsterdorf), für zwei Jahre festgesetzt.
(2) Die Veränderungssperre nach Absatz 1 hat zum Inhalt,
dass
1.Vorhaben im Sinne des §
29 des Baugesetzbuchs nicht
durchgeführt oder bauliche Anlagen nicht beseitigt werden
dürfen;
2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen
von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Verände-
rungen nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeige-
pflichtig sind, nicht vorgenommen werden dürfen.
(3) Es wird auf Folgendes hingewiesen:
1. Ein Entschädigungsberechtigter kann Entschädigung ver-
langen, wenn die in §18 Absatz 1 Satz 1 des Baugesetzbuchs
bezeichneten Nachteile eingetreten sind. Er kann die Fäl-
ligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die
Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem örtlich
zuständigen Bezirksamt beantragt. Das Erlöschen eines
Entschädigungsanspruchs richtet sich nach §
18 Absatz 3
des Baugesetzbuchs.
2. Unbeachtlich ist eine nach §214 Absatz 1 Satz 1 Nummern
1 bis 3 des Baugesetzbuchs beachtliche Verletzung der dort
bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, wenn sie
nicht innerhalb von einem Jahr seit Bekanntmachung die-
ser Verordnung schriftlich gegenüber dem örtlich zuständi-
gen Bezirksamt unter Darlegung des die Verletzung begrün-
denden Sachverhalts geltend gemacht worden ist.
Verordnung
über die Veränderungssperre Winterhude 73
­ Flurstücke 1675 und 1676 ­
Vom 16. Oktober 2017
Auf Grund von §14 und §16 Absatz 1 des Baugesetzbuchs
in der Fassung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2415),
zuletzt geändert am 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2808, 2831), in
Verbindung mit §4 des Bauleitplanfeststellungsgesetzes in der
Fassung vom 30. November 1999 (HmbGVBl. S. 271), zuletzt
geändert am 13. Februar 2015 (HmbGVBl. S. 39), und §
1
der Weiterübertragungsverordnung-Bau vom 8. August 2006
(HmbGVBl. S. 481), zuletzt geändert am 5. April 2013
(HmbGVBl. S. 142, 147), wird verordnet:
Hamburg, den 16. Oktober 2017.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord
Dienstag, den 24. Oktober 2017 331
HmbGVBl. Nr. 32
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Sengelmannstraße
110 kV
Kita
Kita
Fachsch.
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Techn.
Techn. Akademie
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Handelsschule
Hochschule für
Musik und Theater
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City Nord
City Nord
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C
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§
Winterhude 73 ­ Flurstücke 1675 und 1676 ­
Anlage zur Verordnung über die Veränderungssperre
Legende
Geltungsbereich Bebaungsplan-Entwurf Winterhude 73
Gebiet über die Veränderungssperre
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Sengelmannstraße
110 kV
Kita
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HafenCity Universität
Heinze
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Techn. Akademie
m.Wirtsch.
Handelsschule
Hochschule für
Musik und Theater
Kita
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Gymn.
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0 60 120 180 240
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Anlage zur Verordnung über die Veränderungssperre
Erstellt am: 05.10.2017
Kartengrundlage:
Geobasisdaten
DK5
Legende
Geltungsbereich Bebaungsplan-Entwurf Winterhude 73
Gebiet über die Veränderungssperre
Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Hamburg-Nord
Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Kümmellstraße 6
20249 Hamburg
1:5.000
Dienstag, den 24. Oktober 2017
332 HmbGVBl. Nr. 32
§1
Änderung der Kindertagespflegeverordnung
Die Kindertagespflegeverordnung vom 18. März 2014
(HmbGVBl. S. 105) wird wie folgt geändert:
1. In §1 Absatz 2 Satz 1 wird hinter dem Wort ,,anderen“ das
Wort ,,geeigneten“ eingefügt.
2. §2 Absatz 7 wird wie folgt geändert:
2.1 Nummer 1 erhält folgende Fassung:
,,1.
ein erweitertes Führungszeugnis nach §
30a des Bun-
deszentralregistergesetzes in der Fassung vom 21. Sep-
tember 1984 (BGBl. 1984 I S. 1230, 1985 I S. 195),
zuletzt geändert am 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2732), für
sich und, sofern die Kindertagespflege im Haushalt
der Tagespflegeperson erfolgt, für alle im Haushalt
dauerhaft lebenden erwachsenen Personen bei der
zuständigen Behörde vorlegt,“.
2.2 Nummer 3 erhält folgende Fassung:
,,3.
die Teilnahme an einem von der Behörde anerkannten
Kurs ,,Erste Hilfe am Kind“ im Umfang von mindes-
tens neun Unterrichtsstunden nachweist, wobei die
Teilnahme nicht länger als zwei Jahre zurück liegen
darf,“.
2.3 In Nummer 4 wird das Wort ,,sowie“ durch das Wort
,,soweit“ ersetzt und hinter dem Wort ,,registriert“ das
Wort ,,hat“ eingefügt.
3. §3 Absatz 3 Satz 1 erhält folgende Fassung:
,,Die Anforderungen der Qualifikationsstufe 2 werden
erfüllt durch die erfolgreiche tätigkeitsbegleitende Teil-
nahme an Teil 2 der insgesamt 180 Unterrichtsstunden
umfassenden Grundqualifizierung des Hamburger Quali-
fizierungsprogramms für Tagespflegepersonen im Umfang
von mindestens 135 Unterrichtsstunden innerhalb eines
Jahres nach Tätigkeitsbeginn.“
4. §4 Absatz 3 wird aufgehoben.
5. In §5 Absatz 4 Satz 2 werden die Wörter ,,zu einer Unfall-
versicherung“ durch die Wörter ,,zur Unfallversicherung“
ersetzt.
6. §6 Absätze 2 und 3 erhält folgende Fassung:
,,(2) Die in Anlage 2 genannte Höhe des Erziehungsgeldes
richtet sich nach der dem Kind bewilligten Leistungsart
und der Qualifikationsstufe der Tagespflegeperson.
(3) Die Höhe der SK 1 nach §5 Absatz 2 sowie die Höhe der
SK 2 für Tagespflegepersonen in Großtagespflegestellen in
dafür angemieteten Räumen nach §5 Absatz 3 Satz 1 wird
in Anlage 3 festgesetzt.“
7. In §10 Absatz 3 werden folgende Sätze angefügt:
,,In diesen Fällen können je Tagespflegeperson höchstens
bis zu sieben gleichzeitig anwesende Kinder betreut wer-
den. Für die Entscheidung der Tagespflegeperson, wie
viele Kinder zeitgleich betreut werden, ist das Wohl aller
betreuten Kinder ausschlaggebend.“
8. In §
11 Absatz 1 wird das Wort ,,Kalenderjahren“ durch
das Wort ,,Jahren“ ersetzt.
9. Die Anlagen 2 und 3 erhalten folgende Fassung:
Verordnung
zur Änderung der Kindertagespflegeverordnung
Vom 17. Oktober 2017
Auf Grund von §
30 Absatz 1 Nummer 4 des Hamburger
Kinderbetreuungsgesetzes vom 27. April 2004 (HmbGVBl.
S. 211), zuletzt geändert am 8. Juli 2014 (HmbGVBl. S. 295),
wird verordnet:
Dienstag, den 24. Oktober 2017 333
HmbGVBl. Nr. 32
,,Anlage 2
Höhe des Erziehungsgeldes
Leistungsart
Qualifikationsstufe
1 je Kind und Monat
in Euro
Qualifikationsstufe
2 je Kind und Monat
in Euro
Qualifikationsstufe
3 je Kind und Monat
in Euro
TPK 50 352,95 444,03 609,69
TPK 40 274,51 345,37 474,20
TPK 30 215,69 271,36 372,60
TPK 25 176,47 222,00 304,84
TPK 20 120,18 148,03 203,22
TPK 10 63,69 76,91 101,63
TPE 50 271,49 341,57 468,99
TPE 40 211,16 265,66 364,77
TPE 30 165,91 208,74 286,60
TPE 25 135,76 170,79 234,49
TPE 20 92,54 113,86 156,32
TPE 10 49,26 59,13 78,17
TPH 50 271,49 341,57 468,99
TPH 40 211,16 265,66 364,77
TPH 30 165,91 208,74 286,60
TPH 25 135,76 170,79 234,49
TPH 20 92,54 113,86 156,32
TPH 10 49,26 59,13 78,17
Dienstag, den 24. Oktober 2017
334 HmbGVBl. Nr. 32
Anlage 3
Höhe der Sachkostenpauschale (SK 1)
Leistungsart
je Kind und Monat
in Euro
TPK / TPE / TPH 50 172,50
TPK / TPE / TPH 40 156,92
TPK / TPE / TPH 30 136,67
TPK / TPE / TPH 25 131,93
TPK / TPE / TPH 20 95,93
TPK / TPE / TPH 10 58,71
Höhe der Sachkostenpauschale (SK 2) für Tagespflegepersonen in Großtagespflegestellen
in eigens angemieteten Räumen gemäß § 5 Absatz 3
Leistungsart
je Kind und Monat
in Euro
TPK / TPE / TPH 50 255,41
TPK / TPE / TPH 40 239,84
TPK / TPE / TPH 30 219,59
TPK / TPE / TPH 25 186,65
TPK / TPE / TPH 20 137,39
TPK / TPE / TPH 10 100,18″
Herausgegeben von der Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg.
Druck, Verlag und Ausgabestelle Lütcke & Wulff, Rondenbarg 8, 22525 Hamburg, — Telefon: 23
51
29-0 — Telefax: 23
51
29
77.
Bestellungen nimmt der Verlag entgegen. Bezugspreis für Teil I und
II zusammen jährlich 75,­ Euro. Einzelstücke je angefangene
vier Seiten 0,26 Euro (Preise einschließlich 7 % Mehrwertsteuer).
§2
Schlussbestimmungen
(1) Diese Verordnung tritt am 1. November 2017 in Kraft.
(2) Für bis zum 31. Oktober 2017 entstandene Ansprüche
auf Tagespflegegeld gilt das bisherige Recht fort.
Gegeben in der Versammlung des Senats,
Hamburg, den 17. Oktober 2017.